Gesprächsstoff

Gesprächsrunde mit Staatsministerin Ilse Aigner bei „Pro Arbeit“

Rotary-Club Rosenheim spendet 10.000 Euro an „Pro Arbeit“ – Gesprächsrunde mit Staatsministerin Ilse Aigner  

Rosenheim – Es waren gleich drei Premieren, die mit der symbolischen Scheckübergabe des Rotary-Clubs Rosenheim an den Verein „Pro Arbeit“ einhergingen: Mit Wirtschaftsministerin Ilse Aigner besuchte erstmals ein Mitglied des bayerischen Kabinetts und zugleich ein weiblicher Rotarier die Geschäftsstelle des Vereins, der sich sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher vom Grundschulalter bis hin zur Berufsausbildung annimmt. Bei der anschließenden Gesprächsrunde mit dem prominenten Gast wurden zudem die erweiterten Büroräume in der Landwehrstraße, wo tags zuvor noch Möbel gerückt worden waren, „in Betrieb“ genommen.

Einen runden fünfstelligen Betrag, nämlich 10.000 Euro, lässt der Rotary-Club diesmal „Pro Arbeit“ zugute kommen. Denn die Rosenheimer Rotarier begleiten und unterstützen den 1997 gegründeten Verein bereits seit seiner Geburtsstunde. Allein seit 2012 sind Spenden in Höhe von nunmehr 60.000 Euro geflossen, wie der amtierende Präsident Prof. Dr. Peter Wagner ausführte. „Und der Rotary-Club Rosenheim wird auch weiterhin spenden.“

Sieben Prozent des Haushaltsvolumens – heuer rund 120.000 Euro – muss „Pro Arbeit“ jedes Jahr durch Sponsoren-Gelder aufbringen. Entsprechend groß war die Freude über den „warmen Geldregen“ bei Geschäftsführerin Claudia Georgii und dem Vereinsvorsitzenden Harald Neu.

Denn die Arbeit wird bei „Pro Arbeit“ auch in den kommenden Jahren mit Sicherheit nicht ausgehen: Neben der Jugendsozialarbeit an den Schulen in der Stadt und im Landkreis Rosenheim, den Qualipaten und der Ausbildungsvermittlung kristallisiert sich angesichts der Flüchtlingslage ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkt für die mittlerweile 70 Mitarbeiter heraus: Das Ausbildungscoaching soll um ein Projekt mit speziellem Förderunterricht für Asylbewerber und Flüchtlinge erweitert werden, um diese gezielt und nachhaltig bei der sprachlichen und beruflichen Integration zu unterstützen.

Wie Rotary-Präsident Prof. Dr. Wagner ist auch Staatsministerin Aigner, die im Dezember als erste Frau in den Rosenheimer Club aufgenommen wurde, davon überzeugt, dass die 10.000 Euro gut angelegt sind: „,Pro Arbeit‘ ist ein hervorragendes Instrument, um Jugendlichen den Weg in die Arbeitswelt zu ebnen.“, betonte die Politikerin aus Feldkirchen-Westerham am Ende ihres Besuches. Denn dank dieser Begleitung erhielten auch junge Menschen aus schwierigen Verhältnissen eine Zukunftsperspektive.

Bildtext:

Einen wahrlich warmen Geldregen und einen prominenten Gast bescherte der Rotary-Club Rosenheim dem Verein „Pro Arbeit“: Werner Böck, Prof. Dr. Peter Wagner, Staatsministerin Ilse Aigner, Reinhold Frey, Claudia Georgii und Harald Neu (von links).